Alles fing damit an, dass wir im Stau
standen. Meine Mama und ich saßen im Auto und fuhren eigentlich zu
meinem Bewerbungsgespräch nach Neuenhaus, - eigentlich! Aber Murphys
Gesetz wollte es mal wieder anders! Wenn es nicht nach vorn und nicht
nach hinten geht, da kann man ja nur noch nach links oder nach
rechts. Also entschieden wir uns einen Schleichweg zu nehmen, der
dann aber doch sehr verschlichen war, und wir irgendwann mitten im
Wald standen. „War ja klar, dass etwas passieren muss, ich bin ja
nicht schon aufgeregt genug!“ Dennoch schafften wir es irgendwie
uns durchzuwursteln und kamen doch noch pünktlich eine Minute zu
früh an. „Glück gehabt!“
Das Gespräch war sehr angenehm und locker. Mir wurden viele Fragen gestellt, aber mehr über meine Beweggründe als eine Abfrage. Kurz für euch: Ich möchte diesen Austausch machen, um neue Leute kennen zu lernen. Nicht nur Leute aus meinem zukünftigen Gastland, sondern auch all die anderen tollen Austauschschüler aus aller Welt. Außerdem möchte ich eine neue Kultur kennen lernen. Ich möchte erleben, wie der Alltag in einem anderen Land ist, ich möchte erfahren, wie Traditionen gefeiert werden. Ich möchte reisen, Spaß haben, Freunde finden und nach diesem Jahr sagen: Das war das schönste Jahr meines Lebens!
Nach dem Bewerbungsgespräch war ich ziemlich erleichtert, aber trotzdem noch aufgeregt. Trauen sie mir zu in ein fremdes Land zu gehen und Deutschland zu repräsentieren? Werde ich diese großartige Chance bekommen?
Das Gespräch war sehr angenehm und locker. Mir wurden viele Fragen gestellt, aber mehr über meine Beweggründe als eine Abfrage. Kurz für euch: Ich möchte diesen Austausch machen, um neue Leute kennen zu lernen. Nicht nur Leute aus meinem zukünftigen Gastland, sondern auch all die anderen tollen Austauschschüler aus aller Welt. Außerdem möchte ich eine neue Kultur kennen lernen. Ich möchte erleben, wie der Alltag in einem anderen Land ist, ich möchte erfahren, wie Traditionen gefeiert werden. Ich möchte reisen, Spaß haben, Freunde finden und nach diesem Jahr sagen: Das war das schönste Jahr meines Lebens!
Nach dem Bewerbungsgespräch war ich ziemlich erleichtert, aber trotzdem noch aufgeregt. Trauen sie mir zu in ein fremdes Land zu gehen und Deutschland zu repräsentieren? Werde ich diese großartige Chance bekommen?
Und ja, ich bekam sie. Die Zeit verging auf einmal wie im Flug. Meine Zusage zum Austausch, meine Zusage nach Brasilien und die Nachricht von meiner Familie.
An meine erste Zusage
kann ich mich noch sehr gut erinnern: Am 18 Juni 2012, bekam ich die
E-Mail. Ich wusste nicht ob ich sie öffnen sollte, was wenn es eine
Absage ist? Was wenn ich in ein paar Sekunden erfahre, dass ich nicht
fahren darf? E-Mail öffnen.
An
dieser Stelle würde ich euch gerne erzählen, was nun in der E-Mail
stand, aber ich weiß es nicht mehr so genau. Ich kam nur über die
ersten zwei Sätze, da überkamen mich vor lauter Freude die Tränen!
Ich würde die großartige Chance bekommen!
Meine zweite Zusage
stand zuerst ziemlich auf der Kippe, denn es wollten zu viele Leute
nach Brasilien, und nicht alle diese Chance bekommen konnten. Es war
der 24.11.2012: Nach zwei Orientations, wie man sie bei Rotay nennt,
in denen es um unsere Vorbereitung für den Austausch ging, wurden
wir den Ländern zugeteilt. Mein Wunschland war Brasilien, aber schon
ein paar Wochen vor der Orientation, wo sie uns die Länder mitteilen
wollen, bekamen alle Kandidaten, die Brasilien als Erstwunschland
angegeben hatten, E-Mails, das leider nicht alle nach Brasilien
fliegen können, da wir zu viele wären. Dies besänftigte mich nicht
gerade, als die Länder nach der Namensliste vorgelesen wurde. Alle
Austauschschüler saßen gespannt auf dem Boden. An die Wände hatte
man Zettel aufgehängt, auf denen die Ländernamen standen, so
konnten sich gleich alle Austauschschüler, die in das selbe Land
gehen sich zusammen freuen.
Ich erinnere mich
noch ganz genau an meinen Aufruf. „Csilla Klement?“ - „Hier!“
Im Hintergrund lief das Lied „Gustavo Lima – Balada Boa“.
„Kennst du das Lied?“ - „JAA!“ - „Da kommst du auch hin!“
![]() |
| Alle Austauschschüler aus meinem Distrikt 1850 |
Meine dritte und
letzte Zusage bekam ich von meinem Gastbruder, und meine Freude
kannte keine Grenzen! Ich kam von der Schule, 23.04.2013, machte
meinen Laptop an, und da war diese wunderschöne Nachricht!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen